Jahreskreisfeste mit Gina Ganzert

 

 

 

 

 

 

 

Was sind Jahreskreisfeste?

 

Wir sind alle Kinder dieser Erde, Wesen der Natur, eingebunden in den kosmischen Rhythmen.

Jahreskreisfeste sind Feste, die zu ganz bestimmten, von der Natur,

vom Wandel von Sonne und Mond vorgegeben Zeiten gefeiert werden.

Die Natur lehrt uns- Nichts bleibt, wie es ist. Alles wächst und wandelt sich,

so auch wir Menschenkinder.

 

 

Warum feiern wir die Jahreskreisfeste?

 

Jahreskreisfeste zu feiern hilft uns, das Leben bessret zu verstehen, den Kreislauf von Werden, Wachsen und Vergehen und unser ureigenes Sein darin.

Wir lernen, uns wieder mit den ganz natürlichen Rhythmen zu verbinden,uns einzubinden in das Lebensnetz der Erde, unseren Platz darin zu finden und einzunehmen. Wir finden zurück zu unseren Wurzeln, stärken unser Urvertrauen, finden ureigene Kräfte. Dadurch finden wir den Mut unsere Fähigkeit neu zu entdecken und in die Welt zu tragen.

 

 

Wie wird gefeiert?

 

Wir feiern, indem wir die Kräfte der Natur einladen und uns mit Ihnen verbinden.

Dabei begleiten uns schamanische Trommeln, Kraftlieder und Kreistänze.

Das Leben selbst, hier auf dieser Erde, wird gefeiert. Wir genießen selbst mitgebrachte Köstlichkeiten.

In Dankbarkeit, Achtung und Wertschätzung jedes Einzelnen geschieht das Mitteilen im Kreis,

was dich bewegt oder gerade beschäftigt, wo Du vielleicht Unterschützung brauchst.

Wir lernen wieder mit dem Herzen zuhören und aus dem Herzen zusprechen.

 

 

 

Zusätzliche Infos zu den Jahreskreisfeste:

 

Imbolc-Lichtfest-Lichtmess-Mondfest

 

Vision für das neue Jahr. Das Licht ins Dunkle bringen. Die Tage werden länger,

die Hoffnung keimt auf, die Inspiration erwacht.

 

Die Tage werden spürbar länger und obwohl noch tiefster Winter herrscht,

beginnen sich die Lebenskräfte der Natur in der Erde schon langsam zuregen.

Die Säfte der Bäume steigen auf.

Stille Fest - ein Berührtwerden von neuem Licht, auch 1. Hornung genannt.

An diesem Tag feiern die Menschen das Wiedererwachen des Lebens und das Zunehmen des Lichtes.

Es war das freudige Fest der 3 Brigitten, der dreifachen Göttin der Heilkunst, der Heilkräuter und des Schmiedens.

Am 1. Februar ist das neue Licht schon deutlich spürbar. Es ist, als ob das kleine Sonnengott-kind laufen lernt.

Wir zünden große weiße Kerzen an, um den Lichtwerdungsprozess zu symbolisieren.

 

 

 

Ostara- Frühlings-Tagundnachtgleiche-Ostern-21. Lenzing-Sonnenfest

 

Tag und Nacht sind gleich, doch das Licht gewinnt an Kraft.

Wachsen und auf den Weg machen, sich dem Licht zuwenden.

 

An diesem Tag sind der Tag und die Nacht gleich lang, beide sind 12 Stunden lang.

Es ist der Beginn in der hellen Jahreszeit.

Jetzt beginnt, was sich unter den Boden vorbereitet hat, sichtbar zu werden.

Die Pflanzen spriessen überall hervor.

Es ist ein Fest des Aufbruchs, des Neubeginns.

Der lange Weg von tiefen Winter zum blühenden Frühling ist geschafft.

Demententsprechend feiern wir dieses Fest mit allem was der Frühling zu bieten hat.

Der Ostereierbrauch des Christentums ist ein Teil dieser alten Frühlingstradition und soll Fruchtbarkeit bewirken.

Das Osterfest ist ein uraltes Frühlingsanfangsfest und zugleich Mondfest.

Die angelsachsissche Frühlingsgöttin genannt, Eostre, deren heiliges Tier der Hase ist, er ist Ursprung des Osterhasen.

 

 

 

Beltane-Walburgisnacht-Mondfest

 

Strahlender Glanz voller Fülle, Sinnlichkeit und Lebenslust, Kreativität und Fruchbarkeit

mit den Frühlingskräften zum Blühen bringen.

 

Die Tage werden länger, die Wälder und Wiesen sind wieder grün,

Bienen summen herum und alles fängt an fruchtbar zuwerden.

Es ist ein Fest der Fruchtbarkeit und Lebenslust, es ist das Fest der vollen Mondin.

Die Lebensenergie fließt üppig und grenzenlos.

Wir verbinden uns mit unseren Zugang zu unserer Wildheit und Ungezämtheit.

In dieser Nacht sind die Regeln des Alltags außer Kraft gesetzt.

Es ist die Zeit des Orakeln und des über´s Feuer springen zu Bekräftigung unseres Seins.

 

 

 

Sommersonnenwende-Litha-Mittsommer-Sonnenfest

 

Am längsten Tag und der kürzesten Nacht erstrahlt voller Licht und Leben die Natur,

zeigt sich in ihrer ganzen Pracht. Die Früchte reifen, die Kreativität ist erwacht,

das Leben wächst in der Fülle.

 

Der längste Tag und die kürzeste Nacht. Es ist der Moment wo die Aufwärtsbewegung

zum Licht zum Stillstand kommt und die Abwärtsbewegung Richtung Dunkelheit wieder beginnt.

Die Zeit der Reife, der Liebe und Wärme, der Fülle, die Natur schenkt uns alles was wir brauchen.

Die Sommersonnenwende beginnt den längsten Tag und die kürzeste Nacht.

Es ist der Höhepunkt der heilen Zeit und gleichzeitig der Wendepunkt,

ab jetzt werden die Tage wieder kürzer.

Die Lebenskraft zeigt sich in ihrer ganzen Fülle und Pracht und beschenkt uns reichlich.

Wir schauen auf unsere eigene Entfaltung, auf unsere eigene Fülle.

"Was haben wir in unserem Leben wachsen lassen?"

"Was hat sich verändert?!

Wir verbinden uns mit dem roten Aspekt der Göttin in ihrer umfassenden Liebesfähigkeit.

 

 

 

Schnitterfest-Lammas-Lughnasadh-Kornfest-Kräuterweihe-Mondfest

 

Sommerhitze, Erntezeit, Genuss in Hülle und Fülle. Werden und Wachsen ist vollbracht.

Die Früchte sind reif, zur Ernte bereit. Sie werden uns nährem in der dunklen Zeit.

 

Es ist Hochsommer, die Zeit der Ernte beginnt.

Die Pflanzen lassen nun ihre Energie in die Früchte fließen.

Es geht um Reifung und Vollendung wie auch Entscheidung und Führung übernehmen.

Es ist das Fest der abnehmenden Mondin. Sie symbolisiert die Sichel,

des üppigen Wachstum, das zuviel Gewordene, das überwucherte schneidet sie.

Die überreifen und blockierende Anteile in unser Leben.

Wir trennen uns von Alten, um Neues entstehen zulassen.

Wer ernten will, muss jetzt schneiden.

Es ist auch das Fest der Segnung unseres Kräuterboschen,

der uns in der dunklen Zeit des Jahres von Unheil und Krankheit schützt.

 

 

Mabon-Herbst-Tagundnachtgleiche-Sonnenfest

 

Tag und Nacht sind gleich lang, doch die Nacht gewinnt an Kraft.

Voller Dankbarkeit für die reiche Ernte und voller Vertrauen in die

Wandlungskraft beginnt die Reise in die dunkle Jahreszeit.

 

Hier ist der Tag und die Nacht beide genau gleich lang, jeweils 12 Stunden.

Es ist der Beginn der dunkle Jahreszeit.

Es ist ein Fest der Dankbarkeit und des Abschiedsnehmens.

Es gilt Abschied zunehmen vom Sommer. Jetzt ist er wirklich vorbei.

Wir können eine reiche Ernte genießen und in vollen Zügen feiern.

Das Ende des Sommers beschenkt uns mit all seinen Früchten.

Wir danken Mutter Erde und Vater Himmel für die reiche Ernte und beginnen,

uns auf die dunkle Jahreszeit vor zubereiten

 

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